Neuseeland

Kurzdaten

  • Hauptstadt: Wellington
  • Staatsform: Parlamentarische Demokratie
  • Währung: New Zealand Dollar (NZD)
  • Fläche: 268,680 km²
  • Bevölkerung: 4.509.900 (2014, geschätzt)
  • Sprachen: Englisch, Maori
  • Telefonvorwahl: +64
  • Internet TLD: .nz
  • Zeitzone: UTC+12 NZST UTC+13 NZDT (Oktober bis März)

Neuseeland besteht aus zwei großen Inseln (Nord- und Südinsel), einer mittelgroßen (Stewartinsel) und mehreren kleinen Inseln. Die beiden Hauptinseln sind in 24 Regions unterteilt. Die Nordinsel ist wesentlich dichter besiedelt als die größere Südinsel. Die Südinsel wird bestimmt durch die Southern Alps, einem fast 4000 Meter hohem Gebirge. An der Westküste fällt dieses steil zum Meer hin ab und kalter Regenwald findet sich in den Tälern. Weite Ebenen erstrecken sich zwischen Ostküste und dem Gebirge, in denen sich unter anderem Neuseelands bekannteste Weinanbaugebiete erstrecken.

Anreise mit dem Flugzeug
Auckland wird von einigen internationalen Fluglinien angeflogen und ist gewöhnlich der billigste An- und Abreiseort. Daneben gibt es noch in Hamilton, Palmerston North, Wellington, Christchurch, Dunedin and Queenstown internationale Flughäfen, die aber nur aus Australien angeflogen werden. Christchurch bietet auch Verbindungen zu einigen anderen Ländern in Asien. Deutsche Reisebüros bieten zumeist zwei Routen an. Die sogenannte Ostroute führt für gewöhnlich über Singapur oder Bangkok und dauert etwa 23h reine Flugzeit. Dazu kommen rund 3-4 Stunden für den Umstieg. Die Westroute (Pearl-Route) über die USA ist bedeutend länger, man sollte hier mit etwa 28-30 Stunden rechnen. Da man hierbei jedoch westwärts fliegt, ist die Zeitumstellung etwas besser zu verkraften. Einige Reisende nutzen jedoch auch Städte wie Singapur oder Los Angeles für einen ein- oder zweitägigen Zwischenstop. Bei rechtzeitiger Buchung kostet ein Hin- und Rückflug zwischen 1000€ und 1200€.

Unterkunft
Bei Trampern sind die Backpackers beliebt. Dies sind die billigsten Angebote, wo man die meisten und vor allem junge Leute kennenlernt. Über das ganze Land verstreut sind B&B's. Aber auch das Campingplatzangebot ist hervorragend. Jugendherbergen haben einen hohen Qualitätsstandard und sind günstig. Ob man wild im Wohnmobil campieren darf, hängt von der Region ab. Allerdings gibt es v.a. auf der Südinsel sehr viele DOC-Campingplätze (DOC: Department Of Conservation), die teils nur aus einem Parkplatz mit Toilette bestehen, aber sehr günstig sind. Wo vorhanden sollte man dieses Angebot nutzen.

Klima
Die meisten Touristen bleiben mehr als zwei Wochen in Neuseeland und bereisen praktisch das ganze Land, das mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von rund 1600km immer gut ist für klimatische Abwechslung. Der äußerste Norden ist subtropisch geprägt, es stehen auch mal Palmen am Strand und in den Sommermonaten (Dezember-März) wird es heiß genug, um baden zu gehen. Je weiter südlich man kommt, desto kühler wird das Klima. Die Südinsel ist eher vom gemäßigten Klima geprägt, wobei hier die Westküste eine Sonderrolle einnimmt. Die hohen Bergmassive, die direkt bis an das Meer heranragen sorgen dafür, dass sich hier immer die Wolken abregnen können. Das Fiordland im Südwesten der Südinsel ist zehnmal regenreicher als Mitteleuropa und für seinen Kalten Regenwald berühmt. Da eine Neuseelandreise immer auch zum Franz-Josef-Gletscher und zum Mt. Cook in die Südalpen führt, kann man auch im Frühling oder Herbst mit Schnee rechnen. Das Hochland und die höheren Lagen der Gebirge, v.a. auf der Südinsel sind im Winter sehr kalt. Reisende sollten sich deshalb auf praktisch jedes Wetter vorbereiten. Leichte Sommerkleidung, ein paar warme Pullover und Jacken, die Regen und Wind trotzen gehören hier einfach zur Grundausstattung.

Quelle: http://wikitravel.org/de/Neuseeland